Detox our planet - Ab heute retten wir die Welt

Aktualisiert: 19. Okt 2019

Ja ja, alle Jahre wieder…die guten Vorsätze! Der Februar hat angefangen, die erste Euphorie ist dahin. Keine Zigaretten mehr, weniger Alkohol, weniger Stress, dafür mehr Sport und gesünder Essen! Die Liste ist lang und die Motivation groß. Wir hatten uns dieses Jahr vorgenommen: Wir bleiben wie wir sind! Nicht, weil wir uns so vollkommen perfekt finden, sondern, weil uns das Streben nach persönlicher Optimierung stresst. 

Das heißt aber keineswegs, dass wir keine guten Vorsätze für 2018 haben. Wir haben sogar einen ganz besonders großen: Wir wollen die Welt retten! 

Zugegeben, das klingt ziemlich hoch gegriffen. Aber wir wollen wenigstens einen kleinen großen Teildazu beitragen. Im Folgenden erklären wir euch wie und vielleicht schließt sich uns der ein oder andere ja an. 

Als passionierte Surfer sind wir sowohl körperlich als auch mental mit dem Meer verbunden. Während unserer Reisen und auf Bildern unserer Kontakte in sozialen Netzwerken und dem Internet im Allgemeinen sehen wir, neben der blauen Unendlichkeit leider auch sehr sehr oft Unmengen von Plastik. Ein Stoff, der sich nicht nur in flächendeckenden Mengen, so groß wie ganze Länder, in unseren Meeren tummelt, in den Mägen unzähliger Geschöpfe und an paradiesischen Stränden sammelt, und dabei alles tut, nur nicht verrottet. Dies ist lange kein Geheimnis mehr, sondern die traurige Wirklichkeit. 

Und da die Dinge in unserem Ökosystem meist global zusammenhängen, sind auch wir auf dem Festland die Ursache dieser Umweltkatastrophe. Als wir diese Tatsache verinnerlicht haben, war klar: Wir wollen da nicht mehr mitmachen! Das zerstören, was wir lieben? Das geht gar nicht! Deshalb lautet unser Vorsatz für 2018: Wir vermeiden Plastik, wo es auch nur geht!

(Quelle: Greenpeace)


Hierzu haben wir uns einige, im Alltag leicht umsetzbare Anti-Plastik-Gebote auferlegt. Wir haben sie euch hier aufgelistet, vielleicht ist ja das ein oder andere dabei, das ihr auch umsetzen möchtet. Die Ozeane, ihre Bewohner und wir würden sich riesig freuen! 


1. Nutzt keine Plastiktüten mehr beim Einkaufen!

Für den Fall eines Spontaneinkaufs haben wir immer einen Jutebeutel im Auto oder in der Tasche. Ansonsten könnt ihr im Supermarkt auch einfach nach Verpackungskartons fragen. 


2. Geht öfter auf dem Wochenmarkt!

Da ist müllfreies einkaufen nicht nur problemloser, sondern endschleunigt und wird zum wahren Erlebnis. Dort ein bisschen quatschen, da probieren, etwas bummeln, etwas naschen. Einfach wunderbar! 


3. Befreit euer Bad von Plastik!

Holz oder Bambuszahnbürsten gibt es mittlerweile in jedem Bio-Supermarkt. Wir haben auch tolle Erfahrungen mit Shampoo-Seife und Duschseife gemacht. Diese Alltagsdinge sind höchstens in Papier verpackt. Unser Bad sieht seitdem übrigens super stylisch aus! ;) 


4. Wenn Plastik, dann wird es wiederverwendet!

Bei uns wird jede Tüte, jede Plastikschachtel und jede Folie sooft verwendet wie nur möglich. Meistens werden sie zu Mülltüten (von denen brauchen wir übrigens nur noch wenige) oder zum Kompostauffangbehältnis usw. Wir öffnen unsere Verpackungen immer ganz vorsichtig, sodass diese ohne Probleme wieder verwendet werden können. 


5. Sucht Alternativen!

Wir haben unsere Einkaufsgewohnheiten durchbrochen und sind auf interessante Erfindungen in den Regalen gestoßen. Wenn man sich nach biologischen Alternativen umsieht, merkt man schnell, dass neben den einzeln in Plastik eingepackten Spülmaschinentabs der Karton mit den losen und neben den Ohrenstäbchen aus Plastik, die aus Papier stehen. Manchmal ist es schon fast zu einfach! 


Mit diesen fünf Vorsätzen haben wir unseren Müll erheblich reduziert und schon jede Menge Plastik nach und nach aus unserem Alltag verbannt! Es ist ein herrliches Gefühl die Welt zu retten! ;) Macht euch nicht verrückt, niemand ist perfekt! Beginnt mit kleinen Schritten und arbeitet euch nach und nach an ein plastikfreies Leben heran. Wir machen das genauso und auch vor uns liegt noch ein langer Weg!


Falls ihr noch Tipps und Tricks habt, den Teufel mit P… zu umgehen, dann freuen wir uns auf eure Kommentare! 


Viele liebe Grüße,


Kathi und Basti

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